Florian Kern

Florian Kern kann gleich auf eine ganze Theater-Dynastie verweisen.
Die Eltern Lothar und Amsi Kern leiteten das Tegernseer Volkstheater bereits in der dritten Generation. Als mittlerer dreier Brüder stand Florian Kern schon mit zwei Jahren in Ludwig Ganghofers „Der Jäger von Fall“ auf der Bühne des Münchner
„Schweitzer Haus“ dem heutigen Kino „Marmorhaus“.
1980 reihte er sich dann – zunächst als „jugendlicher Liebhaber“ in das Ensemble des Vaters ein – schwamm sich aber bereits schon frei als ‚Toni’ im BR-Mehrteiler
„Die Wiesingers“. 1991 übernahm er die Leitung des traditionsreichen Tegernseer Volkstheaters, war dabei meist selbst auf der Bühne und führte mit den Jahren immer öfter auch Regie. Seinen ganz persönlichen Part im dynastischen Geschehen hatte Florian Kern mit der Gründung einer Freilichtbühne über dem Tegernsee. 1995 eröffnete er die neue Spielstätte mit dem aufwendigen Stück „Birnbaum und Hollerstauden“ von Josef Maria Lutz. Es folgten Stücke von Thoma, Ganghofer, Nestroy und Camoletti. Die Vision eines modernen Volkstheaters wuchs, nahm Form an mit Stücken aus der Feder des älteren Bruders Ulrich wie „Die Wilderer vom Tegernsee“, „Die Nacht der Geister“ oder „Almenrausch“. Der Erfolg dieser Aufführungen machte gleichzeitig Mut, den Weg konsequent weiterzugehen. Kern übergab 2009 das Familienunternehmen seinem jüngeren Bruder Andreas; in Christa Hofstetter hatte er bereits die stimmige Mitstreiterin gefunden. Gemeinsam mit Ulrich Kern verwirklichen sie nun diese Vision des zeitgenössischen Volkstheaters.

Rollen seit 2011:

Königlich Bayerisches Amtsgericht – Haselwanter / Baltz

Die Wilderer vom Tegernsee – Sebastian “Der Scharfe”

Die Tegernseer Weihnachtsgśchicht’ - Regisseur

Der Brandner Kaspar und das ewig’ Leben – Senftl

 

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